Willkommen beim MSC Abensberg von 1928 e.V.
Seit über 95 Jahren steht der Motorsportclub Abensberg für packenden Speedwaysport und lebendige Vereinskultur im Herzen Niederbayerns. Als ADAC Ortsclub verbinden wir Tradition mit moderner Motorsportbegeisterung und bieten eine Heimat für alle Speedway-Enthusiasten.
Unsere internationale Speedwaybahn zählt zu den bedeutendsten Austragungsorten in Deutschland. Von der FIM Speedway Grand Prix Qualifikation bis zur gezielten Nachwuchsförderung – der MSC Abensberg steht für hochklassigen Motorsport und professionelle Veranstaltungen.
Unsere Highlights
- Speedway Grand Prix Qualifikationen
- Internationale Speedway-Events
- Erfolgreiche Nachwuchsarbeit
- FIM Europe Women Camps
- Aktives Vereinsleben mit über 500 Mitgliedern
Der MSC Abensberg vereint sportliche Exzellenz mit bayerischer Gastfreundschaft. Besuchen Sie uns bei einem unserer spannenden Rennveranstaltungen oder werden Sie Teil unserer Motorsportfamilie. Ehrenamt – des ko wos!
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Erwachsene: 20,- Euro jährlich
Jugendliche (unter 18 Jahren): 15,- Euro jährlich
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Termine 2026
09.05.26 ADAC Bayern Cup 2026, Start 13 UHR
24.05.26 FIM Speedway Grand Prix Qualifying Round, Training 14 UHR
25.05.26 FIM Speedway Grand Prix Qualifying Round, Start 14 UHR
IMpressionen FIM SGP Qualifying Round
News
Gesamtsieg ADAC Bahnsport Bayern Cup 2025
Jugendmannschaft krönt eine überragende Saison
Die Hälfte aller Rennen im diesjährigen Bayern Cup gewann der MSC Abensberg. Bei allen Veranstaltungen standen die jungen Sportler auf dem Podium. „Wir haben über das gesamte Jahr eine Konstanz gezeigt und das Team belohnte sich beim Finale in St. Johann selbst. Der Kern der Mannschaft hat immer geliefert. Der Sieg ist eine Gemeinschaftsleistung“, freut sich Stefan Wimmer als verantwortlicher Betreuer.
Einen grandiosen Auftakt lieferte die Mannschaft bereits zu Beginn in Pocking. Mit Platz eins holte man sich die nötige Motivation für die Saison. Max Troidl, der früher selbst für die Abensberger fuhr und mittlerweile als Trainer fungiert, gab die Richtung vor: „Wenn wir einmal gewinnen können, schaffen wir das auch wieder.“ Ähnlich gut lief es beim Rennen im pfälzischen Herxheim. Platz zwei hieß es dort am Ende des Tages. Vor dem Heimrennen auf der Abensberger Bahn konnte die Vorfreude nicht größer sein. Man wollte sich die Tabellenführung, in der man mit nur einem Punkt Differenz hinter den Pfälzern lag, vor heimischem Publikum wieder zurückholen. Leider musste das Rennen am Vortag witterungsbedingt abgesagt werden und letztlich aus ersatzlos gestrichen werden. Betreuer Wimmer blickt zurück: „Die Absage war sehr schade. Die Gesichter bei meinen Fahrern waren lang, auch wenn jeder verstand, dass das Wetter kein Rennen zuließ. Die Kinder wären im Rahmen des Pfingstwochenendes gefahren, an dem im Stadion schon alles für die Weltmeisterschaft der Grand Prix Stars vorbereitet war. Die Bühne hätte nicht schöner sein können. Da ist man natürlich enttäuscht.“
Somit fand das dritte Aufeinandertreffen in Landshut statt. Die „Young Devils“, wie sich die dortige Mannschaft kämpferisch nennt, dominierten das Rennen und holten unangefochten den Tagessieg. Platz zwei ging erneut an die Abensberger Sportler und durch den dritten Rang der MSV Herxheim überholte man diese auch wieder in der Tabelle.
Zurück in der Erfolgsserie
In den darauffolgenden Rennen in Olching und Berghaupten dominierten die Abensberger. Zweimal Platz eins und damit die gefestigte Tabellenführung hieß es vor dem Saisonfinale. In Haunstetten sollte der Sack zugemacht werden. Doch diese Veranstaltung im Rahmen der Seitenwagen Europameisterschaft fiel wiederum dem Wetter zum Opfer. „In so einem Fall kann man nichts machen. Die Sicherheit der jungen Fahrer steht immer an erster Stelle und durch den starken Regen an den Vortagen wäre die Bahn für den Nachwuchs zu schwer zu befahren gewesen. Schade, denn unsere Kinder hätten hier das Flair einer internationalen Veranstaltung mitnehmen können“, blickt Max Troidl zurück.
Finale der bayerischen Nachwuchsserie im Ausland
Die Entscheidung im ADAC Bayern Cup war jedoch noch nicht gefallen. Ein neuer Austragungsort wurde nach der Absage von Haunstetten sehr schnell gefunden. Die Verantwortlichen einigten sich mit dem österreichischen Speedwayclub St. Johann im Pongau. Das Finale der bayerischen Nachwuchsserie stieg also im benachbarten Ausland. Sascha Dörner, der beim ADAC Südbayern als Fachberater für den Bahnsport maßgeblich für die Terminierung mit St. Johann verantwortlich war, bewertet den neuen Ausrichter äußert positiv: „Die Idee mit den Österreichern und somit der Ausweitung des Bayern Cups gab es auch schon vor Saisonbeginn. Die Leute des BBM München, die fest zum Bayern Cup zählen aber keine eigene Sportstätte haben, suchten bereits nach einem Club, bei dem sie ihr Heimrennen austragen könnten. Nach den witterungsbedingten Absagen von Abensberg und Haunstetten und der Suche von BBM München machte der ADAC Südbayern die Gespräche mit St. Johann konkret. Man einigte sich schnell. Die Serie erhielt ein würdiges Finale und die jungen Sportler eine weitere Einsatzmöglichkeit und Rennpraxis, was für den Nachwuchs am wichtigsten ist.“
Kopfzerbrechen trotz Tabellenführung
Bei den Betreuern der Teams ergab die Terminierung allerdings so manches Kopfzerbrechen. Durch den letzten Lauf der zweiten Bundesliga, der nach Regenabsagen ebenfalls kurzfristig angesetzt wurde, entstanden bei den Teams Personallücken, die es aufzufüllen galt. Troidl setzte alle Hebel in Bewegung, um die einzelnen Positionen von der 50 Kubikzentimeterklasse bis hin zur 500 Kubik B-Lizenz zu besetzen. Auch in den anderen Vereinen galt es diese Herausforderung zu meistern. Dörner vom ADAC zur Terminierung: „Wir sind ein Freiluftsport. Das Wetter hat man nicht in der Hand. Am Ende einer langen Saison kann es durchaus zu Terminüberschneidungen kommen und die Fahrer werden dann beim höherwertigen Prädikat eingesetzt. Zweite Liga ging hier in manchen Fällen vor. Ein Jahreskalender aus dem Frühjahr lässt sich durch äußere Umstände einfach nicht komplett aufrechterhalten.“ Troidl sah vor allem das Fehlen von Patricia Erhart als großes Manko: „In der Klasse 500 Kubik fehlte uns ein Starter. Das bedeutet, dass wir vor dem Start auf dieser Position schon null Punkte eintragen konnten. Patricia zählte zur Stammbesetzung und entwickelte sich sehr gut im Laufe des Jahres.“
Rückschläge spornten das junge Team nur noch mehr an
Trotz dezimierter Mannschaft bot der gesamte Bayern Cup Tross in Österreich hervorragenden Sport. Das Team aus Abensberg wollte sich den Gesamtsieg auf keinen Fall mehr nehmen lassen, während die „Herxheim Drifters“ ihre Chancen durchaus witterten. Mit Basti Limmer überzeugte aber ein waschechter Abensberger erneut. Limmer beherrschte die Klasse Junior A und krönte seine herausragende Saison beim Finale. Seine Punkte waren maßgeblich für den Gesamterfolg des Teams. „Basti war heute super und ganz wichtig. Ich will aber auf keinen Fall Anton Keller aus der Junior B vergessen. Auch wenn es bei ihm heute nicht nach Wunsch lief, lieferte er über das bisherige Jahr enorm stark ab. 99 Punkte von unseren 260 Gesamtpunkten gehen allein auf sein Konto. Mich freut es, dass Basti und Anton als Abensberger für den MSC so stark gefahren sind“, lobt Stefan Wimmer seine Schützlinge. Ebenfalls eine überzeugende Leistung bot Erik Barth, den man nur zwei Tage vor der Veranstaltung für den MSC Abensberg verpflichten konnte. Er füllte bei seiner Premiere für Abensberg die Lücke in der Kategorie 500R und sammelte insgesamt neun Punkte. Ein Einstand nach Maß und so durfte auch er den Wanderpokal des ADAC Südbayern in die Höhe stemmen. Barth nach dem Rennen: „Ich bin total zufrieden und bedanke mich bei den Abensbergern für diesen Einsatz. Mir hat es total viel Spaß gemacht und die Unterstützung der vielen Fans war einfach super.“
Großes Lob an den gesamten Verein
Der erste Vorsitzende Dominic Pecher zum Gesamtsieg: „Man kann es mit einem Wort sagen: Wahnsinn. Es ist einfach schön zu sehen, wie der Club heuer abgeliefert hat. Die Chancen auf den Sieg standen gut und wir wollten unseren Fahrern volle Unterstützung geben. Der Jahresausflug des Vereins wurde kurzerhand umgeplant und wir organisierten eine Fahrt nach St. Johann. Wenn man die Freude der Sportler sieht, war es die richtige Entscheidung. Gut 30 Leute aus dem Verein standen lautstark hinter dem Team. Es wurden eigens Banner und Fahnen gedruckt und jeder wollte sie schwenken. Jeder wollte mal damit auf dem Podium stehen. Das zeigt mir als Vorstand die Verbundenheit zu unserem Verein. Ein gelungener Saisonabschluss. Gratulation aber auch an die anderen Mannschaften für den tollen Wettkampf heuer.“
Gesamtwertung ADAC Bahnsport Bayern Cup 2025
MSC Abensberg 260 Punkte
MSV Herxheim 250 Punkte
AC Landshut 235 Punkte
MSC Olching 204 Punkte
BBM München 177 Punkte
FIM MOTO-TV Produktion 2026
Die FIM Speedway Grand Prix Quali wird am 25.05.2026 auch im live stream zu sehen sein!!!
Zusammen mit Tapes Up TV und der FIM wird es einen ppv stream geben!
Das Rennen aus Abensberg ist weltweit zu sehen! Tolle News!
Live stream hier: https://www.tapesup.tv/
Presseakkreditierung 2026
Presseakkreditierung FIM SGP Qualifying Round
Eine Akkreditierung ist unter folgender E-Mail Adresse möglich speedway.abensberg@web.de
Voraussetzungen
offizieller Presseausweis / Redaktionsauftrag / FIM Press Card
& Nachweise über Vorberichte / Referenzen / veröffentlichte Fotos
Hinweis
Keine Begleitpersonen möglich
Jede Person muss sich eigenständig akkreditieren
Jugendpreis 2025
Die Jugendmannschaft wurde mit dem Jugendpreis der Stadt Abensberg ausgezeichnet. Der Preis ist mit 500 Euro dotiert. Der Gesamtsieg im ADAC Bayern Cup überzeugte die Jury. "Die Freude im Verein und vor allem bei der Mannschaft war riesig. Die Leistung unseres Teams wird dadurch auch nochmal gewürdigt und unser Sport erhält eine gewisse Beachtung. Der Preis kommt in vollem Umfang unseren Junioren zugute", freut sich Bernhard Härtinger, der zusammen mit den Fahrern Basti Limmer und Anton Keller den Preis entgegennahm.
Auftakt 2025 - Trainingslager in Lonigo
Saisonauftakt unter italienischer Sonne
Bereits zum elften Mal richtete der MSC Abensberg ein dreitägiges Trainingscamp in Italien aus. Während in Deutschland Anfang März noch kühle Temperaturen herrschten, hoffte man im norditalienischen Lonigo auf sonnigere Tage. Der Weg lohnte sich. Nach den Wetterkapriolen und dem Abbruch im Vorjahr, konnte heuer das volle Programm durchgezogen werden und so strahlte nicht nur die Frühlingssonne, sondern auch die Augen aller Beteiligten. Ein Auftakt nach Maß.
„Die Faschingsferien bieten sich natürlich an, da die Nachwuchsfahrer alle noch schulpflichtig sind. So früh im Jahr startet weit und breit kein anderer Verein in die Saison und so hatten wir achtzehn Teilnehmer angemeldet. Selbstverständlich waren unsere Clubfahrer dabei. Für die machen wir es in erster Linie. Wir hatten aber Sportler aus ganz Deutschland dabei. Es geht darum, dass die Kinder und Jugendlichen ihren Sport betreiben können und unter professionellen Bedingungen in die Saison starten,“ erklärt Sascha Dörner, Sportleiter des MSC Abensberg.
Martin Smolinski – Trainer, Vorbild und Freund
Der Trainingsplan sah unterschiedliche Einheiten vor. Morgens galt es den Rost der Winterpause abzuschütteln und die körperliche Fitness zu stärken. Lauf- und Fußballeinheiten wechselten sich dazu ab. Danach gab es Technikkunde, ehe es nachmittags für jeweils vier Stunden auf die Bahn ging. Die Nachwuchssportler bekamen Tipps für einen perfekten Start oder auch die richtigen Kurveneingänge und Linien. Angeleitet wurden sie dabei von Martin Smolinski. „Ich muss die richtige Mischung finden. Die Ansprache muss passen, damit eine so große Trainingsgruppe auch harmoniert. Letztendlich muss es uns allen aber auch Spaß machen,“ erklärt der Multichampion seinen Führungsstil. Als Co-Trainer war Max Troidl zum ersten Mal dabei. Troidl, der bis vor zwei Jahren noch selbst im ADAC Bayern Cup für Abensberg an den Start ging, hat mittlerweile seine Trainerlizenz erworben. Basti Limmer, Junior aus der 50er Klasse, war mit den beiden Coaches voll zufrieden: „Ich bin mit Max noch in einer Mannschaft gefahren. Er hat sich damals schon ein bisschen um mich gekümmert und Smoli kenne ich ja schon als Trainer. Er gibt uns total viel Tipps und hat immer Zeit, wenn wir etwas fragen wollen. Und am Abend haben wir richtig Gaudi zusammen.“
Lernen am Vorbild - Internationale Profis ergänzen das Training
Niels Kristian Iversen und Nicolai Klindt aus Dänemark, Robert Chmiel aus Polen und nicht zu vergessen Paco Castagna, der aus Lonigo kommt, schlossen sich am dritten Tag dem Training an. Organisator Dörner erklärt: „Die Anfrage der Dänen erreichte mich über Paco Castagna. Er stellte den Kontakt her und natürlich konnten sie zu uns dazu stoßen. Auch Castagna trainierte kurzerhand noch einen Tag mit. Sie respektierten die Arbeit mit den Nachwuchsfahrern und ordneten sich in unseren Trainingsablauf ein. Man merkte auch, dass der Nachwuchs ganz genau hinschaute, wenn diese Profis ihre Runden drehten.“ Anton Keller, Fahrer in der Junior B 125cc, war begeistert: „Ich kenne die nur aus dem Fernsehen. Die haben ja schon Weltmeisterschaften gewonnen und jetzt stehe ich neben ihnen in der Box. Das ist schon cool und beeindruckend.“
Der MSC Abensberg dankt allen Unterstützern des Trainingslagers, allen voran der Stadt Abensberg und der Verwaltung in Lonigo sowie dem MC Lonigo. Zudem gilt der Dank dem ADAC Südbayern e.V. und der SBM e.V., die ihrerseits die Jugendarbeit großzügig unterstützen.
Stimmen zum Trainingslager:
Basti Limmer, Junior Klasse A: „Es hat mega viel Spaß gemacht. Wir haben richtig Gaudi gehabt. Ich war schon ein paar Mal dabei. Aber heuer hat alles gepasst. Mein Motorrad läuft gut.“
Anton Keller, Junior Klasse B: „Das Wetter hat in diesem Jahr mitgespielt. Es war ein super Auftakt in die Saison. Die Trainer Martin und Max haben sich viel Zeit genommen und uns Tipps gegeben. Der Däne Iversen stand neben mir in der Box. Das war toll, als am Mittwoch solche Profis mit uns trainierten. Sie haben sich an unsere Regeln gehalten.“
Martin Smolinski: „Ich glaube das war das elfte Mal, dass ich zusammen mit dem MSC Abensberg meinen Auftakt in Lonigo machte. Die Vorbereitung durch den Verein ist perfekt. In Italien ist es dann mein Job, die Kinder nach dem Winter wieder auf Spur zu bringen. Heuer war es eine super Gemeinschaft. Alle haben an einem Strang gezogen, damit die drei Tage jedem etwas bringen. Es hat richtig Spaß gemacht und ich kann nur Danke sagen. Auch Danke an Max Troidl, der momentan seine Trainerausbildung macht und als ehemaliger Fahrer eine guten background mitbringt. Max hat sich gut eingebracht und miteinander hatten wir die Kids schon im Griff.“
Max Troidl: „Ich war bis vor ein paar Jahren ja selbst noch aktiver Fahrer. Saisonauftakt in Italien war immer ein Highlight. Heuer war ich als Betreuer dabei. Ich mache gerade meine lizensierte Trainerausbildung beim ADAC und da hat es sich natürlich angeboten, dass ich mit dem MSC Abensberg und insgesamt 18 Sportlern nach Lonigo fahre.“
Barrierefreiheit / Escalador zu gast
Im Rahmen des Speedway WM-Rennens am Pfingstwochenende wurde im Abensberger Wack Hofmeister Stadion eine Rollstuhlrampe eingeweiht. Ein besonderer Gast folgte der Einladung und auch die dritte Bürgermeisterin der Stadt Abensberg schaute bei diesem Termin gerne vorbei.
„Der Speedwaysport ist so volksnah. Fans dürfen bei diesem Motorsport noch hautnah an ihre Stars. Das Abensberger Stadion trennt die Fans nur zwei Meter von der Bahn. Natürlich wollen wir dieses Erlebnis jedem ermöglichen, der sich dafür begeistert. Menschen mit und ohne Behinderung sind bei uns gleichermaßen willkommen. Seit einigen Jahren bieten wir einen ausgewiesenen Rollstuhlplatz an. Behindertengerechte Toiletten sind ebenfalls mittlerweile Standard. Die neue Rampe an der Haupttribüne ist ein weiterer Baustein bezüglich Barrierefreiheit. Schön, dass die Einweihung während der WM-Veranstaltung stattfinden konnte,“ freut sich Dominic Pecher, erster Vorsitzender des MSC Abensberg. Auch der Namensgeber des Stadions, die Abensberger Bahnsportlegende Wack Hofmeister, war bei der Einweihung dabei und begrüßte die Weiterentwicklung. „Wenn das Stadion schon nach mir benannt ist, dann will ich auch wissen was hier passiert. Das Ganze ist einfach eine super Sache. Schön, dass die zwei die Rampe gleich testen können,“ zeigt sich Hofmeister zufrieden.
Zur Einweihung wurde mit Martin Jochum ein Gast eingeladen, der es sich nicht nehmen ließ, die Rampe sofort zu befahren. Jochum, früher selbst begeisterter Motorsportler, ist seit einem Unfall auf den Rollstuhl angewiesen. Die Leidenschaft hat ihn jedoch nie losgelassen und so entwickelte er quasi in Eigenarbeit den Escalador. Dabei handelt es sich einfach gesagt um einen elektrobetriebenen Buggy für Menschen mit Behinderung. Extreme Schräglagen, Steigungen und auch beachtliche Geschwindigkeiten sind damit machbar.
Die dritte Bürgermeisterin Huber-Schallner, ebenfalls seit einem Unfall Rollstuhlfahrerin, war auf Anhieb begeistert, als sie von der Einladung des MSC zusammen mit Jochum und seinem Escalador hörte. „Ich habe sofort zugesagt. Als Behindertenbeauftragte der Stadt kann ich es nur gutheißen, wenn ein Verein in Richtung Barrierefreiheit und Inklusion denkt. Die Vorführung des Escaladors von Martin Jochum klang interessant und ich habe von Anfang an auch darauf spekuliert, mit dem Gefährt zu fahren,“ so Huber-Schallner. Es blieb nicht nur bei einer Probefahrt. Beide führten kurzerhand in einem Escalador das internationale Fahrerfeld der Speedway-WM auf die Bahn. Vor den 4000 Zuschauern deuteten Jochum und Huber-Schallner an, was in diesem Gefährt steckt.
Große Pläne
Jochum erklärte im Interview, „dass in nicht allzu ferner Zukunft sogar eine Rennserie aufgelegt werden soll, in der Menschen mit und ohne Behinderung im selben Wettbewerb gegeneinander antreten werden. Das bedeutet eine riesen Schritt in Sachen Inklusion.“ Mitte Juni wird dies in Oberhaching bereits zum ersten Mal stattfinden. Spontan und voller Vorfreude sagte auch Marion Huber-Schallner ihr Kommen zu. Inwieweit Jochum mit seinem Gefährt nochmal auf der Abensberger Bahn zu sehen wird, lässt sich noch nicht sagen. Es ist aber gut möglich, dass in Zukunft mehr als nur zwei Menschen mit Behinderung Motorsport auf der Speedwaybahn betreiben werden.
Fitnesscamp Team Germany 2024
Am 05. und 06. Juanuar 2024 traf das Team Germany Speedway und Langbahn in Abensberg zu einem ersten Trainingscamp zusammen.
Hier der TV Beitrag:
https://www.tvaktuell.com/mediathek/video/speedway-nationalmannschaft-in-abensberg-2/
anreise / Barrierefreiheit
Lage
Abensberg liegt zentral im Landkreis Kelheim/Niederbayern,
30 km südlich von Regensburg, 40 km nordöstlich von Ingolstadt, 60 km westlich von Landshut und nur 100 km nördlich von München.
Anreise im PKW:
Auf der Autobahn A 93 Holledau-Regensburg erreicht man Abensberg bequem über die Ausfahrt Abensberg.
Sollte unser Parkplatz belegt sein, nutzen Sie bitte den kostenlosen Großparkplatz Münchener Str. 23, 93326 Abensberg. Von dort sind es ca. 8 Minuten Gehweg zum Wack-Hofmeister-Speedwaystadion.
Anreise per Bahn:
Bei Anreise mit der Bahn liegt der Bahnhof Abensberg in der Mitte der Strecke Regensburg-Ingolstadt, auf welcher stündliche Verbindungen von beiden Richtungen angeboten werden.
Barrierefreiheit
Der Eingang zum Speedway Stadion in der Regensburger Straße ist barrierefrei. Vor dem Eingang haben wir Parkplätze für Sie reserviert. Bitte beachten Sie, dass die Anzahl der Parkplätze begrenzt ist.
Direkt nach diesem Eingang halten wir Plätze für Menschen mit Behinderung frei, so dass Sie mit guter Sicht die Rennen verfolgen können. Zusätzlich befindet sich eine barrierefreie Toilette in der Nähe.
Sollte Ihnen bei dem Besuch unseres Stadions etwas auffallen, das wir noch weiter verbessern können, melden Sie sich gerne bei uns.
Kontakt
MSC Abensberg
Stadionstraße 17
93326 Abensberg
Vorstand:
Dominic Pecher
93326 Abensberg
EMail Adresse: pecher[at]msc-abensberg.de
Presseakkreditierung:
speedway.abensberg@web.de