Rückblick 2026 - ADAC Bayern Cup
MSC Abensberg erfreut beim Finale – Platz drei in der Gesamtwertung
Die jungen Motorsportler des MSC Abensberg zeigten zum Ausklang der Saison noch einmal ihr Können. Beim Finale des ADAC Bahnsport Bayern Cups holte sich die Mannschaft insgesamt 32 Punkte und somit Platz zwei. Der Tagessieg ging an den MSC Olching, der mit großem Vorsprung und 56 Punkten der Konkurrenz enteilte. Die Sportler der MSV Herxheim rangierten auf Platz drei mit 27 Zählern. Komplettiert wurde die Tageswertung vom BBM München und dem AC Landshut, die auf die Plätze vier und fünf fuhren.
In der Gesamtwertung beendete das Abensberger Team das Sportjahr auf Platz drei. Nach einer durchwachsenen Saison ist dieses Ergebnis dennoch als Erfolg zu bewerten. Bei fünf von sechs Rennen stand der MSC Abensberg auf dem Podest. „Wir haben schon unsere Ausrufezeichen gesetzt. Lediglich beim Rennen in Landshut passte gar nichts zusammen. Auch beim Heimrennen schafften wir es unter die ersten drei. Die Freude ist nach dem Finale jetzt schon zu spüren. Gesamtrang drei ist doch ein toller Erfolg und ein versöhnlicher Abschluss“, so Emily Schöttner aus dem Betreuerteam.
Knapp 30 Vereinsmitglieder machten sich auf den Weg nach Österreich, um vor Ort den Nachwuchs zu unterstützen. Der erste Vorsitzende Dominic Pecher zeigt sich darüber sehr erfreut: „Das ist ein Zeichen an alle Beteiligten, allen voran an die Mannschaft. Es zeigt aber auch den Eltern und Betreuern, dass der Verein dankbar ist für deren Einsatz. Das Finale des ADAC Bayern Cups bietet die perfekte Möglichkeit, um als Club die Leistung unserer Jugend zu feiern.“
Durchwachsenes Jahr – Gründe sind vielfältig
Der MSC Abensberg konnte den Erfolg aus dem Vorjahr nicht wiederholen, als man ebenfalls im österreichischen St. Johann den Gesamtsieg dieser Nachwuchsrennserie einfuhr. Die verantwortlichen Betreuer blicken mit gemischten Gefühlen auf das Jahr zurück: „Wir haben den Gesamtsieg verpasst. Ein Grund ist sicherlich die dünne Personaldecke. Wir haben mit Basti Limmer, Anton Keller und Patricia Erhart eine Stammmannschaft. Die restlichen zwei Positionen mussten wir von Rennen zu Rennen neu besetzen. Gründe dafür gibt es viele, beispielsweise Terminüberschneidungen oder Verletzungen. Mit Erik Barth hat unser Fahrer in der Klasse 500R während der Saison aufgehört. Er war erst im letzten Jahr als große Zukunftshoffnung zu uns gekommen. Wir mussten seine Entscheidung natürlich akzeptieren und trotzdem fehlte uns plötzlich eine Position komplett.“ Bei einigen Rennen trat die Mannschaft demnach nicht vollzählig an. Eine Wiederholung des Sensationssieges war auch schon vor dem großen Finale in St. Johann nicht mehr zu schaffen.
Neuausrichtung im kommenden Jahr
In den Wintermonaten steht nun die Kaderplanung für die nächste Saison auf dem Plan. Erste Gespräche dazu laufen bereits. Die Aufstellung des MSC Abensberg wird aber definitiv ein neues Gesicht bekommen. Die beiden Eigengewächse Bastian Limmer und Anton Keller steigen in die nächsthöhere Klasse auf. Trainer Max Troidl blickt voraus: „Sie wollen den nächsten Schritt gehen. Alterstechnisch und größentechnisch geht es für Bastian Limmer in die Klasse 125 ccm. Er steigt damit von einem fast handelsüblichen Motocrossbike auf ein richtiges Speedwaymotorrad. Anton Keller kennt diese Art von Motorrad schon seit einigen Jahren. Aber leistungstechnisch wird der Sprung in die Klasse 500R ccm für ihn deutlich spürbar sein.“ Beide Fahrer wollen, wenn möglich, noch vor dem Winter ihre neuen Motorräder testen. Fest steht, „dass sie erstmal viel trainieren wollen“, weiß Troidl. Seitens des MSC Abensberg werden sie in die Planungen einbezogen, wie der Umstieg für beide gelingen wird, bleibt abzuwarten.
Gesamtergebnis ADAC Bahnsport Bayern Cup 2026
- MSC Olching 268 Punkte
- AC Landshut 233 Punkte
- MSC Abensberg 203 Punkte
- MSV Herxheim 197 Punkte
- BBM München 150 Punkte



